*STRIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIKE*

LAUT AUFGEDREHT!.

Ich hab die Nachricht bekommen, dass die Karten auf dem Weg zu mir sind!!!

*imkreishüpf*

*AufdemTischtanz*

Gibt es etwa Schöneres?

Gibt es Schöneres, als mit der gesamten Familie einen Fahrradausflug zu machen, wenn das bisher absolut nicht im Rahmen der Möglichkeiten lag?
Fast scheint es so.
Zumindest so lange, bis ich mir gestern das TV-Programm des Abends ansah.
Fast wie ein Schrei kam die Erkenntnis "SHERLOCK" im vierten Teil wird im deutschen TV ausgestrahlt. Unterhaltung, Spannung, das Ansprechen weiblicher Jagdinstinkte - alles in einer Serie! Endlich wieder ein Stern am TV-Himmel, bei dem ich tatsächlich gewillt bin, meine abendlichen Aktivitäten in den freien Nachmittag zu verschieben, um einfach ruhig und mit purem Genuss zu glotzen.
Am Ende des dritten Teils empfand ich es zwar trotz alledem als gähnend, dass es nur einen Gegenspieler im gesamten Spiel gab. Klar machte das alles es nicht unbedingt unspannender, gerade auch weil das Ende offen war und ich mich fragte, wann es denn dann endlich weiter ginge, aber durch die doch recht geringe Anzahl von Filmen, gestreckt über einen langen Zeitraum, bleibt die Besonderheit dieser Neuinszenierung erhalten.
Es wird nicht grottenschlecht über Tage am gleichen Stil gebastelt, der dann irgendwann gähnend langweilig ist. Man ist nicht geneigt, unbedingt heraus zu finden, ob irgendwelche Darsteller auch privat liiert sind, man schaut einfach zu, wird gefesselt und freut sich auf den nächsten Teil oder auch über ein halbes Jahr lang auf die nächste Staffel.
Ich habe mich unglaublich gefreut, dass eine weiblich faszinierende Persönlichkeit in das Spiel eingeflochten wurde und bin immer noch amüsiert über das Gesicht der Herrn Coolsherlock, als sie im "Kampfanzug" vor ihm stand. Was ich dann leider übersah, weil ich bei intimen romantischen Szenen immer unaufmerksam weil gähnend werde, war seine Handlung an ihr, die ihn am Ende zum PIN brachte. Wieder gelernt.
Jetzt sind wir in spannender Erwartung zum nächsten Teil am übernächsten Sonntag.
Mit besten Dank an die, die sich das ausgedacht und umgesetzt haben!

Eine neue Freiheit

Da uns die Integration in der Familie nicht unterstützt werden kann (wir wollten auf ein neues Reha-Dreirad verzichten und für diesen Preis ein Reha-Tandem mitfinanzieren) - Kinder dürfen nur unter Kinder integriert werden! - selbst dann, wenn behördlich fest definiert ist, dass sie nicht ohne Aufsichtsperson draußen herumwuseln dürfen , haben wir uns ein gebrauchtes Familienfahrzeug im bekannten Internetauktionshaus erstanden und dabei anscheinend Glück gehabt.



Der Betbruder hatte heute ein paar Gleichgewichtsprobleme, speziell die gekoppelte Lenkung ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber grundsätzlich sind wir jetzt wieder in der Lage etwas mit den Kindern zu unternehmen, was mehr unserem Habitus entspricht.
...denn eigentlich dürfen wir nur mit dem Auto fahren, lt. Krankenkasse - immerhin wurde das nicht im Führerschein vermerkt.

Ich hätte schwören können...

..., dass uns die Pflegestufe zwei gar nicht zusteht.
Nun ist sie für drei Tage im Urlaub die Maus und ich komme mir sehr unklug vor, auf einmal... Was mache ich mit so viel Zeit und mit so unendlich vieler weggebrochener eingehämmerter Strukturen, damit ein Tag glatt abläuft, der einfach so funktioniert?
Jedem, der mir in nächster Zeit wieder unterschwellig unterstellt, dass ich zu wenig für mein Kind tue, werde ich mal ganz löblich vorwerfen, dass man bitte einmal für eine Woche in meiner Rolle schlüpfen mag, um einschätzen zu können, WAS man als Angehöriger eines hilflosen Menschen wirklich leistet.
Nein, das war mir bis gestern nicht wirklich bewusst, weil ich einfach so in diese Rolle hineinwachsen konnte. Wie unglaublich viel schlimmer haben es solche Menschen, deren Angehörige durch einen Unfall, einen Schlaganfall ganz schnell all das lernen müssen!
Ich freue mich, dass meine angelernten Strukturen ab übermorgen immer noch vorhanden sind und sich damit ein Alttag ganz schnell wieder einstellt, auch wenn die Sehnsucht nach Normalität nie sterben wird. Dies gilt aber am Meisten für die Kleine.

Barrierefreies Bahnreisen in echt :)

Ja, das war seeeeeeeeeeeeeeeeehr lustig!
Der Bahnhof ZXY wäre für diese Reise einfacher zu bewältigen gewesen als mein Experiment mit dem Auto, weil im Moment nur zwei Bahngleise offen sind und somit der Zug aus unserem Heimatort genau gegenüber dem Abfahrtzug hielt. Sehr gut informiert, liebes Bahnpersonal! Vom Parkplatz bis zum Bahnsteig musste ich zwei Treppenpyramiden runter und eine wieder hoch bewältigen, auf dem Rückweg kam ich mir dann vor wie ein Bodybuilder.
An jenem Bahnhof gab es Bahnpersonal, welches mir in die Bahn hinein half. Zielbahnhof, von der DB als "barrierefrei" deklariert, war für mich vom Waggon aus nicht zu betreten, weil die unterste Wagenstufe unterhalb des 1m entfernten Bahnsteiges lag. Zum Glück gab es nette Mitreisende, die mir aus dem Zug heraus und auf dem Rückweg auch wieder hinein halfen. Der Betbruder will sich zum nächsten Termin frei nehmen, weil ihn das schlechte Gewissen arg geplagt hat.
...aber wir haben das geschafft, die kleine Maus und ich! Und mit dem Auto zum Zielort wäre eine Katastrophe gewesen, es war alles so zugeparkt, dass wenn ich dort vielleicht einen Parkplatz bekommen hätte, ich hinterher dort nicht mehr weg gekommen wäre.


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