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Sieben Monate später...

...bin ich körperlich wieder voll funktionsfähig.
Ich habe mich heute getraut, alleine zu radeln. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass es so einfach gehen würde. Immerhin bin ich jetzt fast drei Jahre lang bei solchen Aktionen fast zusammen geklappt, da sich mein Pheumotorax nicht mehr entfalten konnte, bin ich bei diesen Strecken regelrecht zusammen geklappt.
Falls mir jetzt jemand Trainig unter die Nase reibt - NEIN! Ich habe mich genauso wenig körperlich bettätigt, wie sonst auch, Garten umgraben mal ausgenommen. Es gibt immer noch Besprechungssituationen, nach denen die Beine nicht richtig laufen, vielleicht wird das nie wieder richtig, aber die Zeitspanne der Funktionshalbierung ist doch akut verkürzt, nicht mehr als ein bis zwei Minuten.
Ich habe langsam wieder angefangen zu arbeiten, ähm, na ja, ich habe eigentlich nicht aufgehört. Alledings natürlich in einem stark gedrosselten Tempo, aber immerhin. Logischerweise kommt da noch kein Geld rum, ist in meinem Job so. Man braucht einiges an Zeit, bis man so eine Förderung durch bekommen hat.
Sowieso und überhaupt muss ich aber jetzt erst einmal umherpilgern und versuchen, alle Scherben, die mein Zusammenbruch fabriziert hat, wieder zusammen zu kitten, habe ich mich doch entschieden, weiterhin in der Region meine Ideen umzusetzen. Ja klar, ich könnte ganz nett vor mich hin brummeln und auf alle sauer sein, weil sie mich sozusagen dazu getrieben haben, weit über meinem Limit zu arbeiten... Aber mal ganz ehrlich - dafür bin ich ganz brav alleine zuständig.
Trotzdem bin ich dankbar für diese lange "Auszeit" und für alles, was ich dabei lernen durfte. Die Zeit bis zum richtigen "wieder arbeiten" werde ich nutzen, um mich weiterhin geduldig wieder zu der Person zu entwickeln, die ich vorher war, denn ich mag schon eine lange Weile weder gerne lesen noch komme ich lange bei meiner Nähmaschine am inneren Schweinehund vorbei. Soweit ich mich erinnere, war ich vor einigen Jahren regelrecht süchtig nach dem Nähen und Bedarf ist definitiv vorhanden.
6.5.14 20:17


Depression / Burnout / Burnout / Depression

"Come as you are" schrie Kurt Cobain ins Mikro und auch er kam nicht, wie er war. Er ging, vor zwanzig Jahren. Er wird verurteilt, weil er Drogen nahm und sich unter Heroin die Mündung in den Rachen hielt und abdrückte.
Was wirklich dazu bei trug, dass er so war, wie er war, ist vermutlich das, was viele trifft, einmal im Leben.
Eine Depression.
Angefangen in tiefster Kindheit, fortgeführt in vielen Songs, die wir alle lieben. die Melancholie, die unser Leben berührt und die uns manchmal auch tiefer ein holt.
...zu viel Arbeit, zu wenig Anerkennung, zu viele Erinnerungen an Dinge aus der Kindheit, die uns belastet haben und die wir nie vergessen wollen. All das holt uns immer wieder ein und je mehr wir versuchen, das zu ignorieren, je mehr wir vesuchen, perfekt zu sein, umso weniger können wir unseren eigenen Zielen gerecht werden. Es fängt langsam an, endet in einem Finale, in dem wir erkennen, woran wir erkrankt sind, was wir haben und arbeiten dagegen. Meist nicht wirklich erfolgreich. Unter Anleitung und Coaching kommen wir näher an das Problem, verstehen, arbeiten weiter und kommen doch nicht wirklich raus aus dem Sumpf. Die Aktivitäten lassen immer mehr nach, der Körper wehrt sich gegen alles, was man vorher gerne gemacht hat. Und gäbe es in meinem Leben keine Kinder, keine Liebe, wäre ich auch in irgendeiner Garage gelandet, um mir eine Knarre in den Rachen zu schieben...
Kein Witz, trotzdem erschreckt mich jeden Tag aufs Neue, wie es trotz aller Erkenntnisse und aller Veränderungen im Leben nicht so schnell aus dem Sumpf heraus geht, wie ich mir das vorgestellt hätte. Aber ich sehe meine Mutter, wie sie sich quält, wie sehr sie es sich wünscht, dass der Tod sie endlich vom Leben befreien möge, mehrere Suizidversuchen gescheitert.
Da will ich nicht hin. Ich will leben, ganz bewusst und leicht, gerne sehr sehr fröhlich.
Der Weg dahin wird vermutlich genauso lang, wie der von M. zum Laufen, aber ich werde es schaffen, mit dem Gesicht zur Sonne gewandt weiter leben.
5.4.14 22:06


Musike

Eigentlich, ja eigentlich stehe ich mehr auf den blonden Herrn von die Die Ärzte.
Als Bela seine letzte eigene Platte gemacht hat, war mir sein Stil zu - sagen wir es mal dezent - künstlerisch.
Neulich lief also seine erste Single des neustesten Bela-Albums auf meinem Radiosender und ich habe weggehört - schade. Nachdem mir heute der größte bekannte Versandhandel Werbung von Belas neuer Platte ins Postfach schwemmte, dachte ich mir, hör ich doch mal rein in das, was die bekannte kostenfreie Musikplattform so gespeichert hat und da gab es dann tatsächlich gleich den "gefällt mir"-Botton für das Lied "Abserviert".
...vielleicht passt es auch einfach nur gerade in mein Leben rein.

Nebenbei knobel ich mal wieder über die Message des Namens des Albums "Bye". Nachdem die Ärzte die letzten zwei Konzertjahre sich mit "Das Ende ist noch nicht vorbei" und "Das Comeback geht weiter" präsentierten, habe ich ein kleines bisschen das Gefühl, als wollten die Herren uns mitteilen, dass wir wirklich damit rechnen können, dass sie immer weniger machen werden.
Ja, ich kann das verstehen! Immerhin habe ich es aber wenigstens mal zu zwei Konzerten geschafft.
7.3.14 09:10


Für fast 51 sieht er...

...immer noch recht jung aus - vergleichsweise zu anderen Männern des gleichen Jahrgangs.
Anlässlich der Oskar-Verleihungen, schau ich mir immer wieder die aktuellsten Fotos mit Herrn Depp an. Die mit Vanessa waren immer recht nett, auch wenn er im Schlamp-Outfit meist besser aussah als gegeelt. Schöne Frauen machen schöne Männer schön, meistens...
Irgendwie scheint aber bei Menschen mit diesem merkwürdigen kaputten Cromosomen ein Irrtum vorzuliegen, der sich damit begründet, dass man "jung bleibt", wenn man sich eine junge Frau sucht. Und da ist der Herr Depp das beste Beispiel dafür, dass das falsch ist. Der sieht Schei*e aus! Die Dame ist 23 Jahre jünger als er, die Haut glatt und schier. Da hilft es auch nicht, dass man der einen Heiratsantrag macht, davon wird man auch nicht jünger. Vielleicht würde es helfen, die Haare länger wachsen zu lassen und unter den gewollt defekten Kopfbedeckungen streng nach hinten zusammen zu binden, um die überschüssige Haut gleich mit zusammen zu binden?
Viel eher helfen könnte es aber, sich eine schöne Frau zu suchen, die vielleicht nur 15 Jahre jünger wäre und reifer wirkt. Damit kann man(n) immer noch Nachwuchs zeugen, sieht aber nicht so aus, als müsse man mit Krampf ein Toyboy sein.
3.3.14 10:13


Fünfhundert Kilokalorien...

...hab ich mir gerade eingeholfen und jetzt geht es mir besser.
Grund dafür war - eine Testung in der Schule, damit mein kleines Kind mehr Lernförderung bekommt. Heraus kam, dass man es noch mal 1,5 Jahre "versucht", aber dann vermutlich doch lieber auf eine Schule für individuelle Lebensbewältigung schickt, weil mein Kind die ganzen einfachen Sachen "nicht erklären konnte".
Nee, schon klar...
"Was bedeutet verlassen?" Definiere das bitte mit einem aktiven Wortschatz von ca. 140 Wörtern? Mein Kind meint: "Mama."
Oder: "Was ist eine Insel?" Kind "zeichnet" mit dem Finger einen Kreis auf den Tisch. Verlangt werden aber dabei die Stichworte "Erde von Wasser umgeben". Wie mag sich dann die "Insellösungen" in der Politik erklären?
Also unsere kleine Tochter ist zu 60% lernbehindert (das ist absolut korrekt) und zu 40% geistig behindert, weil es diese ganzen Geschichten nicht erläutern kann, nach der vorgeschriebenen Definition.
Na bitte. Dann hol ich mal den TV ins Zimmer, setze mein Kind davor und lasse sie unterhalten. Alles andere hat ja überhaupt keinen Sinn, weil ich ja "schon alles mit ihr mache". Nee, oder?
Ich will aus diesem gottverdammten Schulsystem raus. BITTE lasst mich meine kleine Tochter alleine unterrichten - mach ich ja eh schon!
25.2.14 15:35


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